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Montag, 12. November 2007

Donnerstag, 16. August 2007

Do we have social mobility?

English homework:
Do we have social mobility? / Is it possible to change classes?

Yes, changing classes is possible in postmodern communities like the german. But usually it's very difficult to get a good education, if you are poor. Parents have - for example - to pay for books, school trips etc. People living in poor quaters are often treaten different - of course in a negative meaning - compared with opulent pupils. Also many people, whose parents or maybe themselves came from a different country to Germany, usually don't get a good education! Vernor Muñoz, Special Rapporteurs of the UN for education said that the german schoolsystem is discreminating poor kids, migrants and handicapped people.

I think the question is wrong. The right question would be: "Why do we have classes and would live without classes be better?"
Maybe I'll answer these questions...anytime.

Montag, 13. August 2007

المادة مارك ولاية نيبراسكا العجله؟

Wenn man dem Googleübersetzungsprogramm glauben schenken darf, heißt diese Überschrift so viel wie "Haste mal 'ne Mark?" Grund für diese Frage ist eine Meldung über die Armut im Iran. Abdolreza Mesri, Sozialminister des Irans, sagte der iranischen Zeitung "Sarmajeh", im Iran leben 9,2 Millionen Menschen untehralb der Armutsgrenze. Von diesen 9,2 Mio wiederrum leben fast zwei Millionen unter der absoluten Armutsgrenze von 650.000 Rial (ca. 51€) pro Monat. Zudem sind drei Millionen der 70,4 Millionen Iraner arbeitslos, was in etwa 4,26 Prozent entspricht. Am 25.06.2005 verkündete die Süddeutsche Zeitung noch "Die Arbeitslosigkeit im Iran liegt offiziell bei 16 Prozent, Experten gehen jedoch eher von 30 Prozent aus." Aktuellere Zahlen, zur Armut wie zur Arbeitslosigkeit, die sich nicht auf Regierungsquellen stützen, konnte ich leider nicht finden. Abgesehen vom historischen vergleich, bleibt zu berücksichtigen, dass Regierungen im Allgemeinem dazu neigen zu ihrer Gunsten zu schwindeln. Folglich sind sowohl Arme wie Arbeitslose in hohem Maße zu beklagen.

Vor seiner Wahl 2005 hatte Ahmadinedschad versprochen, Armut und Arbeitslosigkeit im Iran entschlossen zu bekämpfen. Das war auch der Hauptgrund weßhalb er überhaupt gewählt wurde. Es gelang ihm jedoch nicht seine Versprechen einzuhalten, weßhalb er wachsender Kritik von Konservativen wie Reformern ausgesetzt ist. Eventuell mag auch das der Grund sein, wieso er Öl- und Industrieminister gefeuert hat - das sagen zumindest die größeren iranischen Zeitungen. Offiziell haben die beiden Minister ihren Rücktritt eingereicht.

Es ist kein Verbrechen in einer kapitalistischen Welt zu versagen. Es ist keine Schande zu den Verlierern zu gehören. Dem Kapitalismus ist immanent, dass es immer irgendjemandem schlechter geht als anderen. Wenn ein Staat, wie der Iran, der doch über massenweise Öl und Gas verfügt jedoch nicht in der Lage oder willens ist, die eigene Bevölkerung überhalb der Armutsgrenze zu halten ist das wirklich beachtlich und verwerflich. Aber wer weiß. Lenin würde das als revolutionäre Perspektive interpretieren. Hoffen wir, dass er mit dieser Annahme Recht hätte und das dem antisemitischen Mullahregime endlich ein Ende bereitet wird - und das nicht von den USA und/oder Israel.

Freitag, 3. August 2007

Simpsons und Konsumverhalten

Wie sich das für einen Simpsonsfan gehört habe ich mir vorhin mal wieder eine Folge Simpsons angesehen. In dieser hat Marge ihre eigenen Brezel-Vertrieb gegründet und versucht die Brezeln zu verkaufen.
Als ich später am Tag Hunger bekahm, zum Supermarkt fuhr und in der Bäckereiabteilung stand, griff ich automatisch zu den Brezeln. Erst einige Stunden nach meinem Brezelerwerb fiehl mir die zuvor angesehene Simspsonsfolge wieder ein, weßhalb ich mich nun frage, ob die Simspsons mein Unterbewusstsein beeinflussen oder ob ich paranoid bin...

Donnerstag, 26. Juli 2007

palästinensisches Geld für Jihaddisten

Mehrmals schnitt ich Israels Vorhaben Geld an die Palästinenser auszuzahlen bereits an. In einem Artikel schrieb ich dazu: "Das Geld landet wahlweise in den Taschen korrupter Politiker oder wird in Waffen gegen Israel investiert. Wieso sollte das diesmal anders sein?" Wie sich herausstellte war meine Frage mehr als berechtigt.

In der isralischen Tageszeitung "Yedioth Ahronot" vom 24.07.2007 heißt es hierzu:
"Als Israel sich entschied, die 600 Millionen Dollar freizugeben, die es von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zurückbehalten hat, war nicht beabsichtigt, dass das Geld dazu verwendet werden würde, das Bankkonto des früheren palästinensischen Ministerpräsidenten Ismail Haniyeh zu füllen. Nun hat sich jedoch das palästinensische Finanzministerium dazu entschieden, die monatlichen Gehälter von Regierungsmitgliedern, darunter Hamas-Mitgliedern, auszubezahlen.

Jede dieser Personen erhielt am Montag 21 000 NIS aus der Staatskasse des palästinensischen Finanzministers und Ministerpräsidenten Salam Fayyad. Zu ihnen zählt auch der ehemalige Außenminister Mahmoud al-Zahar, einer der radikalsten Hamas-Führer."


21 000 NIS sind ungefähr 3.619€. Eine, selbstgebaute, Kassam-Rakete kostet in etwa fünf Euro; ergibt also 723 Raketen pro Kopf und Monat.

Zu Recht kritisieren Fatah-Mitglieder die Entscheidung des palästinensischen Finanzministers. "Yedioth Ahronot" schreibt dazu:
"Jüngere Fatah-Mitglieder haben diesen Schritt verurteilt und PA-Präsident Mahmoud Abbas vorgeworfen, 'doppelte Maßstäbe' gegenüber der Hamas anzulegen – 'er hat ihnen den Krieg erklärt, zahlt ihnen aber ihre Gehälter und hilft ihnen bei der Stabilisierung ihrer Regierung in Gaza'."

Damit ist wohl alles gesagt und meine Prognose erfüllt.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Baden für Israel

Wer gerne baden geht und Israel unterstützen möchte, für den/die habe ich die perfekte Lösung gefunden: Salz aus dem Toten Meer. Der extrem Hohe Salzgehalt des Toten Meeres beträgt bis zu 33% (im Durchschnitt rund 28 % - zum Vergleich: der Salzgehalt des Mittelmeeres beträgt ca. 3%) und ist damit sehr gesund für die Haut. Allerdings sollte der Spaß im salzigem Nass auf 15 Minuten beschränkt werden.

Mit ca. einem Euro pro 1,5 Kg Salz ist es auch relativ preiswert. Pro Bad sind, abhängig von Wassermenge und gewünschter Intensität, 250 bis 500g Salz nötig. Das beste an diesem Badespaß aber bleibt, dass es Israels Wirtschaft ankurbelt.

Montag, 18. Juni 2007

Über BIZ, Verwertung und Konkurrenz

Der heutige Tag zeigte mir wieder, wie sehr das kapitalistische System auf Verwertung von Lebewesen und Zwängen aufbaut. Ausschlaggebend dafür waren ein Beusch mit meiner Klasse in einem Berufsinformationszentrum (BIZ).

Die Odyssee nahm seinen Ursprung in vorrangegangenen Politikstunden, in denen wir darauf getrimmt wurden unsere Fähigkeiten und Verwertbarkeit zu bestimmen. Zu Beginn malten wir Zukunfstpläne und berechneten wiviel Geld wir verdienen und welche (schulische) Laufbahn wir einschlagen müssen um diese Wunschvorstellungen verwirklichen zu können. Später bekahmen wir Zettel, auf denen Fähigkeiten wie handwerkliches Geschick, Sorgfältigkeit, Interesse, Zuverlässigkeit usw. abgefragt wurden. Bevor wir uns selbst einschätzen durften, mussten wir allerdings MitschülerInnen bewerten. Die Schätzungen (Fremdeinschätzung und Selbsteinschätzung) wurden, abegeglichen und ein Persönlichkeitsprofil erstellt, welches unsere individuellen Stärken und Schwächen aufzählt. Damit war der erste und gleichzeitig der wichtigste Schritt geschafft, der uns kategorisiert und auf Arbeitswesen, die sich unterzuordnen haben, reduziert.

Das BIZ selbst ist ein schönes, großes und modernes Gebäude. Empfangen wurden wir in einem Konferenzsaal in den Schätzungsweise 60 Personen passen, inklusive Tischen und Stühle für alle Personen, Tafeln und einer vortragenden Angestellten. In einem anderem Raum fanden wir ungefähr 20 Computer, inklusive eigenen Drucker, Regale voller Informationsmappen und Broschüren vor. Ein wahrlich großzügiges Angebot! An den Computern konnten wir stundenlang nach Berufen recherchieren, Dokus zu Berufen ansehen und Informationen in unbegrenztem Ausmaße ausdrucken. Zu dem Beruf JournalistIn habe ich bspw. 51 Seiten ausgedruckt, was sicher als durchschnittlicher Papierverbrauch pro Kopf angesehen werden kann. Abgesehen von unserer Klasse war kaum jemand anwesend. Was macht das BIZ eigentlich, wenn gerade keine SchülerInnen dorthin verschleppt werden?
Nun sollte die Frage aufkommen, warum soviel Geld in ein Zentrum (sinnlos) investiert wird, welches der Arbeitsplatzvermittlung dient, obwohl das Geld an etlichen anderen Dingen fehlt! Verwiesen sei hier nur mal auf den sozialen Bereich, wo es erheblichen Geldmangel gibt. Die Anwort auf die Frage ist einfach. Wir stehen alle im Konkurrenzkampf und müssen unsere Arbeitskraft verkaufen, sofern wir nicht von Hartz IV "leben" wollen. Das wissen natürlich auch diejenigen, die diese Arbeitskraft einkaufen. Sie müssen wiederrum, auf Grund von Konkurrenz, möglichst Menschen einstellen die ihrem Geschäftszweck - der Kapitalmaximierung - am dienlichsten sind. Ein BIZ dient dazu, Menschen vorzufiltern und die Konkurrenz weiter anzuheizen, damit sich die ProletarierInnen weiterhin um die Gnade der Kapitalisten streiten. Diese Konkurrenz impliziert natürlich immer VerliererInnen, weßhlab Konkurrenz aufgehoben werden müsste um stattdessen einen erträglichen Zustand für alle Lebewesen zu schaffen.

Mittwoch, 14. März 2007

Warum Vegan?

Würden wir unsere auf der Erde zur Verfügung stehen habenden Ressourcen, gerecht verteilen müsste kein Mensch mehr hungern. Daran ist nicht zuletzt auch der Fleischkonsum schuld. Wikipedia lässt wissen, dass im Jahr 2004 ca. 852 Millionen Menschen weltweit hungerten. Folglich hungerte im Jahr 2004 etwa jeder achte Mensch auf der Erde. Jeden Tag sterben bis zu 100.000 Menschen an Hunger oder seinen Folgen, also etwa 69 Menschen pro Minute, darunter sind auch 11 Kinder. Die Zahl derer, die jährlich an Hunger sterben entspricht demnach ungefähr 36,5 Millionen (Stand 2005). Damit ist die Zahl von hungernden Menschen, verglichen mit vorherigen Jahren, deutlich gestiegen.

Nach einem Bericht der Compassion in World Farming, wird "Getreide, das dazu genutzt werden könnte, die Hungernden zu ernähren, stattdessen dazu verwendet, Tiere für Nahrung zu mästen. Man benötigt bis zu 16 kg Getreide, um nur 1 kg Fleisch zu produzieren." Ein Erwachsener Mensch verbrennt im Schnitt 2.000 Kalorien pro Tag, nur um sich fortzubewegen, atmen, etc. Bei Tieren ist es ähnlich. Es werden Kalorien für die Bildung von Blut, Federn, Knochen, Haaren, oder einfach nur zum atmen verbraucht - Dinge die Menschen kaum bis garnicht verwenden (können). Das ist der Grund, warum bis zu 16 kg Getreide nötig sind um gerade mal ein kg essbares Fleisch zu erhalten.

Aber nicht nur Getreide ist notwendig um essbares Fleisch zu gewinnen. Auch Wasser und Ackerland sind von nöten. 18.000 Liter, ein zwölftel von dem was für vegane Ernährung nötig ist (1.400 Liter), werden gebraucht um die Nahrung eines Fleischesser für einen Tag herzustellen. Auf ein Pfund Rindfleisch zu verzichten spart mehr Wasser als ein Jahr lang nicht zu duschen.
13.000m² Land werden benötigt, um die Nahrung für eine/n FleischesserIn anzubauen. Für VeganerInnen reichen jeweils 700 m² Land. Würde das kultivierbare Land gerecht verteilt werden, erhielte jeder Mensch 2.700 m². Das ist mehr als genug um sich vegan, aber keinesfalls genug um sich von Fleisch zu ernähren.
Bringen wir es auf den Punkt: Je mehr Fleisch gegessen wird, desto weniger Menschen kann die Erde ernähren.

Landwirte in der Dritten Welt, werden zudem von ihren fruchtbaren Böden vertrieben um der Massentierzucht platz zu machen. Luft und Wasser werden hierdurch verseucht und einst fruchtbares Land wird tot und öde zurückgelassen. Die Menschen werden dadurch abhängig von den Industrienationen und ihnen wird die Möglichkeit genommen sich selbst, durch Getreideanbau, zu ernähren. Geht dieser Trend weiter, wird der Welthunger nie in den Griff zu bekommen sein. The Guardian formuliert es treffend: "Es scheint jetzt offensichtlich, dass eine vegane Ernährung die einzig ethische Antwort auf das weltweit wohl dringlichste Problem sozialer Gerechtigkeit [der Welthunger] ist".

Würde jeder Mensch dieser Erde 25 Prozent seiner/ihrer Kalorien aus tierischen Produkten bezieht, könnten nur 3,2 Milliarden Menschen ernährt werden. Bei 15 Prozent, könnten 4,2 Milliarden ernährt werden. Würden alle Menschen vegan leben, gäbe es mehr als genug Nahrung für die gesamte Weltbevölkerung - für mehr als 6,3 Milliarden Menschen. Das WorldWatch Institute formuliert es folgendermaßen: "Fleischverzehr ist ein ineffizienter Nutzen des Getreides-das Getreide wird effizienter genutzt, wenn die Menschen es verzehren. Ein ständiges Ansteigen der Fleischerträge hängt davon ab, ob Tieren Getreide gefüttert wird, was zu einem Konkurrenzkampf um Getreide zwischen der zunehmenden Zahl an Fleischessern und den Armen dieser Welt führt."

Auch wird oft behauptet, vegane Ernährung sei ungesund oder gar schädlich. Das stimmt allerdings nur, wenn sich die Menschen nicht genügend informieren, bevor sie sich entschliessen vegan zu leben. Ich werde evtl. in einem späterem Artikel noch darauf eingehen. Hier ist erstmal ein kleiner Link zum einlesen. Per Google lässt sich aber noch viel mehr finden.
Vegan Leben