Sonntag, 7. Oktober 2007
Freitag, 31. August 2007
45 Minuten dem demokratischem Islam!
Mohamed Sifaoui - Journalist, Muslim und Demokrat (Arte, 28.08.2007)
Eine Reportage über einen Ex-Journalisten, der gegen den Islamismus kämpft. Er wanderte aus seinem Heimatland Algerien aus und wohnt seit dieser Zeit in Frankreich und kämpft von dort. Morddrohungen gehen bei ihm ein, Bodyguards sind seine ständigen Begleiter!
Ich teile zwar nicht alle Aussagen, aber um bloß nicht als einsetig zu gelten...
Sonntag, 26. August 2007
Karikatur der Woche (26. August)
Mal sehen ob diese neue Kategorie "Karrikatur d. Woche" die nächsten Wochen überleben wird. Hier wird dann, wenn alles nach Plan verläuft, jede Woche eine (geklaute) Karrikatur inklusive (geklauter) Interpretation vorgestellt.
Terror - vielleicht ist ja der eine oder andere empört, weil die Bomben in dem Bild aus dem Koran fallen. Aber die Islamisten können sich mit ihrem Terror leider auf den Koran berufen und es gibt sehr viele Suren daraus, die zum Mord auf Ungläubige aufrufen. Einige davon sind unten angefügt.
Mohammed war ein Religionsgründer, aber er befehligte auch eine Armee und so sind viele kriegerische Aussagen im Koran gesammelt. Nun kann man das beliebte Gegenargument anwenden, in der Bibel stehe auch Auge um Auge - Zahn um Zahn. Der Unterschied ist einfach: Das Christentum hat einige Reformer gehabt und die Aussagen aus dem alten Testament werden heute in ihrem Kontext gesehen und deshalb relativiert. Der Koran aber gilt direkt als Gottes Wort, übertragen durch seinen Propheten und natürlich ist es bei Strafe verboten "Gottes Wort" zu ändern.
Hier noch ein paar von vielen Koransuren, die zur Rechtfertigung des Terrors dienen können und Aussagen enthalten, die mit den Menschenrechten nicht vereinbar sind. Eine Diskussion von Muslimen, sich von deren Inhalten zu distanzieren ist mehr als nötig.
Sure 2,191
Pa: Und tötet sie (d.h. die heidnischen Gegner), wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!
Sure 2,193
Pa: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!
Sure 2,216
Pa: Euch ist vorgeschrieben, (gegen die Ungläubigen) zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist.
Sure 9,5
Pa: Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.
Sure 5,38
Pa: Wenn ein Mann oder eine Frau einen Diebstahl begangen hat, dann haut ihnen die Hand ab.
Sure 24,2
Pa: Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann verabreicht jedem von ihnen 100 Hiebe!
Sure 4,34
Pa: Die Männer stehen über den Frauen ... Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.
Sure 2,228
Pa: Und die Männer stehen (bei alledem) eine Stufe über ihnen [den Frauen].
Sure 2,223
Pa: Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu (diesem) eurem Saatfeld, wann immer ihr wollt.
Sure 33,36
Pa: Und weder ein gläubiger Mann noch eine gläubige Frau dürfen, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit (die sie betrifft) entschieden haben, in (dieser) ihrer Angelegenheit (frei) wählen.
Sure 24,29
Pa: Es ist (aber) keine Sünde für euch, Häuser zu betreten, die nicht (eigentlich) bewohnt sind, und in denen etwas ist, das ihr benötigt.
Montag, 23. Juli 2007
und immer gewinnen die Antisemiten
Wann immer Antisemiten in jüngster Vergangenheit Erfolge verzeichnen konnten, waren Iran und Syrien nicht weit. Erinnert sei an dieser Stelle an die Fatah al-Islam im Libanon und die Hamas in Gaza, die beide bei ihrem Jihad gegen Israel und die Juden von Syrien und dem Iran unterstützt werden. Beide Gebiete geraten so immer weiter in finanzielle, logistische und militärische Abhängigkeit vom Iran. Den neuesten Coup landete der Iran aber gegen die, sich für eine "Land-für-Frieden-Abkommens" engagierende, Saudi-Arabische Regierung.
Obwohl Saudi-Arabien sich seit 1948 offiziell im Kriegszustand mit Israel befindet, ist König Abdullah bin 'Abdul-'Aziz Al Saud - Staatsoberhaupt und Regierungschef Saudi-Arabiens - beführworter einer Einheitsregierung aus Fatah und Hamas in den palästinensichen Autonomiegebieten. Außerdem befürwortet er eine "Land-für-Frieden-Abkommens" im israelisch-palästinensichem Konflikt. An dieser Einstellung hat sich auch nach dem Putsch der Hamas in Gaza nichts geändert.
Aus Angst vor Terroranschlägen, teilte ein hochrangiger Vertreter des israelischem Sicherheitsapperates am Samstag mit, hat Saudi-Arabien Abstand von der Unterstützung eines "Land-für-Frieden-Abkommens" genommen. "Wir schätzen, dass die Saudis aus Misstrauen gegenüber dem Iran und Furcht vor vom Iran und der Al-Qaida protegierten Terrorangriffen kalte Füße bekommen haben", stellt die Quelle fest. "Unseren Informationen zufolge hat es der Königspalast mit der Angst zu tun bekommen, sich von der Friedensinitiative zurückgezogen und den politischen Ball dem Hof des jordanischen Königs Abdallah zugespielt." Saudi-Arabien vermied es letzte Woche, sich – im Gegensatz zu Israel, Ägypten, Jordanien und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas - auf eine Teilnahme zu Gunsten eines neuen Zusammentreffen festzulegen.
Der iranische Präsident, Ahmadinejad, scheint seine Dorhung, die er vor kurzem in Syrien aussprach wahr zu machen: "Im Sommer ist es immer heiß, und wir hoffen, dass mit den Temperaturen auch die Siege der Völker dieser Region steigen und im Ergebnis die Feinde dieser Region geschlagen werden." In Damaskus bezeichnete er es weiterhin als Pflicht des Iran, "den bewaffneten Kampf des palästinensischen Volkes zu unterstützen". Nach dem Erfolg im Libanon, Gaza und nun auch in Saudi-Arabien scheint es bestens für ihn und seine Forderung nach einer Welt ohne Zionismus zu laufen.
Dienstag, 17. Juli 2007
Iran droht: 600 Raketen auf Israel gerichtet
Nachdem ich bereits versucht habe zu beschreiben, wie Syrien und der Iran gegen Israel spielen, werden die Drohungen nun immer konkreter.
Im Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin vom 16.07.2007 heißt es:
Iran droht: 600 Raketen auf Israel gerichtet
Ein hochrangiger Vertreter des Iran, der sich zurzeit in Damaskus aufhält, um den baldigen Besuch des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinejad in Damaskus vorzubereiten, hat gegenüber der in Katar erscheinenden Zeitung „Al-Watan“ Warnungen an Israel ausgesprochen. „Wir besitzen eine nicht unbedeutende Menge an Langstreckenraketen. Wenn Israel sich an einem amerikanischen Angriff auf den Iran beteiligt oder einen solchen unterstützt, wird es einen massiven Raketenbeschuss auf 600 Ziele im Herzen Israels auf sich ziehen, deren Lokalisierung auf Einsatzkarten in den Stäben der iranischen Armee verzeichnet ist“, so die Quelle.
Der Iraner wies außerdem darauf hin, dass der Iran auch dann Raketen auf Israel abfeuern würde, wenn es zu einem israelischen Angriff auf Syrien kommen sollte. Sein Land erwarte allerdings - anders als behauptet würde - keine baldige Eskalation zwischen Israel und Syrien. Parallel zu den Warnungen an Israel verschärft der Iran auch seinen Ton gegenüber dem Königreich Bahrain. Der mehrheitlich von Shiiten bevölkerte Inselstaat im Persischen Golf sei „untrennbarer Teil der Republik Iran“.
(Yedioth Ahronot, 16.07.07)
Montag, 16. Juli 2007
Amnestie für Antisemiten
Israels Premier Ehud Olmert gibt 178 militanten Palästinensern der Fatah die Chance von Fahndungslisten gestrichen zu werden. Aber wird das, die als gemäßigt geltende Fatah stärken?
Auflagen für die Amnesie gibt es wenige. Gestern unterzeichneten ca. 150 Personen das Ende ihrer Mitgleidschaft in paramilitärischen Milizen. Wer dazu eine dreimonatige Bewährungszeit mit anschließender Prüfung besteht, wird von den Fahndungslisten gestrichen.
Diese Vorgehen ist nicht nur ungerecht gegenüber den Opfern der zu amnestierenden, es bleibt zudem fraglich ob diese Chance nicht nur genutzt wird um von den Fahndungslisten gestrichen zu werden. Es gibt nämlich keine Garantie, dass sie nicht wieder gewalttätig werden. Da Achmed Jassin, der Führer der Hamas, den Zeitpunkt der Auslöschung Israels eh erst auf das Jahr 2027 angesetzt - vierzig Jahre nach Beginn der ersten Intifada und der Gründung der Hamas - hat bleibt ja sowieso noch genug Zeit. Auch, wenn diese Forderungen von der Hamas stammen, werden ihr viele militante Fatah Anhänger zustimmen können.
Das Vorgehen Israels ist nicht neu. Erst kürzlich lieferten sie jede Menge Lebensmittel nach Gaza. Allein am 03.07.2007 lieferten sie 423 Tonnen Tierfutter, 505 Tonnen Stroh, 321 Tonnen Zucker, 354 Tonnen Mehl, 74 Tonnen Gewürze, 28 Tonnen Nudeln, 14 Tonnen Konservennahrung, 29 Tonnen Tomatensauce, 26 Tonnen Feinmehl, 24 Tonnen Thunfisch, 27 Tonnen Erdnüsse, 14 Tonnen Marmelade, 13 Tonnen Speiseöl, 7 Tonnen Ysop, 22 Tonnen Ful, 7 Tonnen Himbeersaftpulver über den Übergang Sufa; 22 Tonnen Medizin und Milchpulver, 40 Tonnen Gefrierfleisch, 66 Tonnen Milchprodukte, 59 Tonnen Fleisch, 5 Tonnen Lege-Eier, 115 Tonnen Früchte, 42 Tonnen Bananen, 2 Lastwagenladungen Einwegwindel, 3 Lastwagenladungen Medizin und medizinische Ausrüstung über den Übergang Kerem Shalom. Ganz zu schweigen von Wasser und Strom. Gedankt wurde diese Spende übrigens in Forum von Raketenbeschüssen aus dem Gazastreifen. Zum Beispiel vom 6. bis 8. Juli - sicher gab es noch mehr Beschüsse (warscheinlich täglich), aber diese Normalität dokumentiert bekanntermaßen ja kaum jemand.
Egal was Israel den Palästinensern zugesteht - zumindest die politischen Entscheidungsträgern der Palästinenser wollen keinen Frieden. Am deutlichsten zeigte sich das 2000/2001 bei den Friedensgesprächen von Camp David und Taba. Der israelische Ministerpräsident Ehud Barak gestand den Palästinensern dort faktisch alles zu was sie forderten, inklusive eines Staates mit Jerusalem als Hauptstadt, die Kontrolle über den Tempelberg, die Rückgabe von ca. 95% des Westjordanlands, den gesamten Gazastreifen und 30 Milliarden Doller für die Flüchtlinge von 1948. Jassir Arafat lehnte ab - ohne Gegenvorschlag. Nach dem Scheitern dieses Nahostgipfels begann er dann die zweite Intifada vorzubereiten.
Darum darf es letzlich keine Amnestie für Terroristen geben! Wenn Olmert meint er würde mit seiner Maßnahme den Frieden fördern, so ist dies eine Beschönigung von Fakten die entschieden gegen diese Politik und jede Rationalität sprechen.
Sonntag, 24. Juni 2007
Israel im Zangengriff
Nach dem Putsch der islamistischen Hamas im Gazastreifen (ich berichtete) sind nicht nur die Palästinenser zweigeteilt - auch Israel gerät so in eine immer brisantere Lage.
Mit dem Putsch im Gazastreifen hat die radikal-islamistische Hamas nicht nur viele Palästinenser vertrieben, die Chance auf eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensisch Konflikts zu nichte gemacht, einen weiteren barbarischen islamistischen Gottesstaat geschaffen, zahlreichen Menschen das Leben genommen und andere zur Flucht (richtung Israel) bewegt, sondern auch die Vorraussetzungen geschaffen israelische Städte wie Sderot, Ashkelon oder Ashdod zu beschießen. Israel wird nun durch die Hizbollah im Südlibanon und der Hamas im Gazastreifen bedroht, deren Ziel der Jihad gegen das "zionistische Gebilde" und die USA, bzw. den Westen ist. Ein Sieg ist das vor allem für Syrien und den Iran. Beide unterstützen die Fatah al-Islam im Libanon und die Hamas in Gaza. Der Südlibanon und Gaza geraten zudem immer weiter in finanzielle, logistische und militärische Abhängigkeit vom Iran. Mahmud Ahmadinedschad stellte Tage vor dem Putsch in Gaza die Auslöschung Israels wiederholt in Aussicht. Vor wenigen Minuten erklärte ein Hamasfunktionär, in der tagesschau, die Besatzungspolitik Israels zu bekämpfen. Würde Israel Gebiete in Gaza besetzen, wäre diese Forderung nachvollziehbar - da Israel sich komplett auch Gaza zurückgezogen hat bestätigt sich ein weiteres mal, dass die Hamas einen Vernichtungskrieg gegen den jüdischen Staat plant.
Der Zangengriff ist vor allem Resultat der versäumten Entwaffnung der Hizbollah vergangenen Jahres. Ein Krieg gegen den Iran wird bei diesen Entwicklungen nicht nur immer warscheinlicher, sondern auch immer nötiger!
Freitag, 15. Juni 2007
Was ist los in Gaza?
Im Mai 2007 lieferten sich Hamas und Fatah bereits blutige Kämpfe im Gazastreifen. Am 11. Juni 2007 eskalierte die Situation vollkommen. Den Anfang nahmen die Kämpfe zwischen den beiden rivalisierenden Gruppen, selben Tages als auch das Regierungsgebäude in Gaza angegriffen wurde.
Inzwischen ist der Bürgerkrieg vorbei, die radikal-islamische Hamas siegte, nahm ranghohe Fatah-Anhänger fest, über deren Schicksahl sie noch entscheiden wird, und rief einen Gottestaat im Gazastreifen aus. Auf der anderen Seite löste Palästinenserpräsident Abbas (Fatah) gestern die Einheitsregierung aus Hamas und Fatah auf und plant nun eine Notstandregierung zu bilden.
Die Hames habe, so tagesschau.de, mit dem Putsch bei der Zivielbevölkerung an Ansehen verloren. Fraglich ist ob diese positiv zu bewertende Entwicklung bei der Zivilbevölkerung anhält - bemühen sich die Gotteskrieger inzwischen um einen höflichen Umgang mit der Zivilbevölkerung und zeigen ihnen die wohlhabenden Anwesen der vielen als korrupt geltenden Fatah. Sogar Polizisten, die den Verkehr regeln sind wieder auf den Straßen zu sehen.
Olmert und Abbas haben inzwischen die Vereinten Nationen um Hilfe geboten. Es bleibt abzuwarten, wie und wer in welchem Maße auf den Gottesstaat regieren wird. Ob mit Terroristen verhandelt wird, oder ob ihnen nun sogar ein eigener Staat zu Teil wird, mit dem sie Israel weiterhin und wesentlich besser tyrannisieren können.
Mein Schlussappell geht an alle Antiimps und Palästinenserliebhaber, die im Angesicht der immer bedrohlicher werdenden Islamfaschisten, langsam reflektieren und von den Palästinensern ablassen müssten.
Samstag, 14. April 2007
Wo ist Israel?
Nachdem schon die katholischen Christen für Schlagzeilen in Israel gesorgt haben, legt nun die evangelische Delegation nach.
Vor dem Besuch in Israel konnte man auf der Internetseite vom EKD (Evangelische Kirchengemeinde Deutschland) nachlesen, dass Juden Christenmörder seien (inzwischen ist entsprechender Artikel entfernt worden). Nun sorgt eine neue Story für Schlagzeilen.
Auf einer Pressekonferenz wurde eine Landkarte veteilt, auf der zwar der jüdische Staat Israel in seinen ungefähren Grenzen eingezeichnet ist, der Name Israel jedoch fehlt. Der Pressesprecher des EDK, Christian Vetter, erklärte dazu "Möglicherweise ist der Name Israels bei Fotokopieren der Karte herausgefallen."
Dass viele Antisemiten Israel ebenfalls nicht mit Namen, aber mit Grenzen, in Karten einzeichnen dürfte auch dem EDK bekannt gewesen sein...
Hier die Karte:
Montag, 9. April 2007
Verlogener Pazifismus
Die Ostermärsche sind wieder im gange, die deutschen Pazifisten demonstrieren für "Frieden und Abrüstung". Eigentlich keine schlechte Forderung - wären die Meinungen nicht so einseitig und pauschalisierend. Alle folgenden Zitate (kursiv) sind der Internetseite www.friedenskooperative.de entnommen. Ich werde ein paar, wie ich finde, wichtige Stellen dieser Rede kommentieren und so hoffentlich klarmachen wie verlogen dieser Pazifismus ist.
Zurzeit stehen über 7.800 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr auf drei Kontinenten, in 10 Staaten im Einsatz. Mit dem Bundestagsbeschluss über die Entsendung von 6 Tornadokampfflugzeugen und 500 weiteren Soldatinnen und Soldaten nach Afghanistan verstärkt die BRD ihr Engagement sogar noch.
"Womit haben es die Afgahnen bloß verdient vor den Taliban geschützt zu werden?" fragt man sich da doch. Die Taliban weiter morden lassen, statt die Bevölkerung vor den rücksichtslosen Terroristen zu schützen, scheint die Alternative der um Frieden bewegten Gutmenschen ("Pazifisten") zu sein. Hat denn niemand den "Pazifisten" gesagt, dass die deutschen Soldatinnen und Soldaten - woimmer sie auch eingesetzt sind - zur Sicherung der ansässigen Bevölkerungen eingesetzt sind?
Ein solcher Abzug würde nicht nur den Konsequenzen aus dem NS-Faschismus wie sie im Schwur von Buchenwald formuliert sind - Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! - Rechnung tragen und dem Geist und Wortlaut des Grundgesetzes entsprechen, sondern entspricht auch dem mehrheitlichen Willen der deutschen Bevölkerung.
Was würden die Häftlige von Buchenwald wohl zu dem Terror von Islamfaschisten und den Hass auf die Alliierten Nationen sagen, die sie einst befreiten? "Die Vernichtung des Faschismus mit all seinen Wurzeln bleibt unser Ziel." steht auch im Schwur von Buchenwald. Wie können sich "Pazifisten", die sich auf den Schwur von Buchenwald berufen, außer acht lassen, welche Gefahr heute von Islamisten ausgeht?
Ich möchte garnicht anfangen, darüber zu spekulieren was die "Pazifsten" wohl zu den Angriffen auf Nazideutschland sagen würden. Ich tippe darauf, dass diese in ihren Augen abscheuliche Verbrechen waren.
Die Militärausgaben der führenden Militärmacht der Welt, der USA, haben sich binnen der letzten 10 Jahre verdoppelt. Im Jahr 2008 will die USA die unvorstellbare Summe von 481 Mrd. US Dollar für ihren Militärapparat ausgeben.
Es ist mehr als Schade, dass der Autor (Jan Menschenski) sich nicht die Mühe macht zu überlegen warum die USA soviel Geld für ihren Militärapparat ausgeben muss. Letztlich war es islamistischer Terror gegen den sie, relativ alleine, etwas unternehmen. Aber zu dieser Überlegung scheinen die Gutmenschen nicht imstande zu sein. Wenigstenz können sie sich einer großen Gefolgschaft sicher sein, kritisieren und verdammen sie die USA.
Mixa, Du Macho!
Da Walter Mixa nicht namentlich im ersten Artikel meines Blogs für seine Ansichten gerügt wurde, werde ich dieses Versäumnis nun nachholen. Der katholische Bischof sorgt erneut für Schlagzeilen, die man (und gerade frau) sich näher ansehen sollte. Diesmal hatte er sich zur Aufgabe gemacht die Anti-sexisten und Feministinnen zu ärgern.
Mixa kritisierte die Pläne der Familienministerin, Ursula von der Leyen (CDU), für mehr Krippenpläte als "zutiefst unsozial und familienfeindlich". Für das Weltbild der Kirche eine typische, frauenfeindliche, Äußerung. Gehören Frauen doch an den Herd, sollen auf die Kinder aufpassen, keine Widerworte geben und auf den Mann hören.
Willkommen im Patrichat!
Er warf von der Leyen weiterin "veraltete feministische Forderungen aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts" vor und meinte, sie würde die Berufstätigkeit von Müttern forcieren. Leider sind viele Mütter gezwungen für den Lebensunterhalt ihrer Kinder und sich selbst aufzukommen. Ohne Krippeplatz stellt sich das oft als Herausforderung heraus. Abgesehen davon hat auch jede Mutter, wie jeder andere Mensch auch, das Recht arbeiten zu gehen. Hier zwischen männlein, weiblein und neutrum zu unterscheiden ist schlichtweg sexistisch. Mixa sollte anfangen sich von dem Familienbild zu lösen, wo Frauen am Herd sitzen und Männer arbeiten gehen. Gott - oder der Frauenbewegung - sei Dank, ist das nicht mehr so. Eine Gesellschaft die auf Grund des Geschlechts Unterschiede macht, ist diskreminierend und aus gutem Grund in emanzipatorischen Gesellschaften zumidnest formell überholt.
Donnerstag, 5. April 2007
Ahmadinedschad der Gütige
Erleichterte Gemüter in aller Welt, glückliche Soldaten, fröhliche Politiker und ein Gütiger Antisemit inmitten der Feierlichkeiten. Fast in einem Nebensatz erwähnte der iranische Präsident und erklärter Antisemit, Ahmadinedschad, gestern in einer Pressekonferenz die sofortige Freilassung britischer Soldaten. Obwohl sie, so Ahmadinedschad, das recht hätten die Soldaten vor Gericht zu stellen, vergen sie den britischen Gefangenen. Laut Teheran, waren die 15 Soldaten in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen. London bestritt dies. London's Schilderung nach, wurden die Soldaten beim kontrollieren eines Frachters in irakischen Gewässern von zwei iranischen Schnellbooten überrascht, die die Soldaten dann in iranische Hoheitsgewässer entführten.
Im Iran wurden die Soldaten erst zu Schuldbekenntnissen gezwungen, dann sollten ihnen der Prozess gemacht werden, auch der Vorwurf der Folter wurde gegen den Iran erhoben; aber wie aus heiterem Himmel taucht der Retter Ahmadinedschad auf und verkündigt die Freilassung der Soldaten, als "Geschenk an das britische Volk". Was an der Geschichte stinkt, ist dass Ahmadinedschad nichts gegen Entführung, (mögliche) Folter und (erzwungene) Schuldbekenntnissse unternommen hat. Schlimmer noch. Einigen Kapitänen, die an der Verschleppung der Soldaten beteiligt waren, verlieh er Auszeichnungen für ihre Dienste. Ein paar Stunden später schüttelte er lächelnt den neu eingekleideten Soldaten, vor laufenden Kameras, freundschaftlich die Hand.
Abgesehen von einem um 5 Dollar erhöhtem Ölpreis - das sind täglich 12 Mio. Dollar Mehreinnahmen für den Iran - dürfte sich Ahmadinedschad damit ebenfalls Internationale Anerkennung für seine Gutmütigkeit eingeheimst haben. Vorallem hat der Iran aber eines bewiesen: vor militärischen Aktionen macht er nicht halt. Wie weit sind wir jetzt noch von der Auslöschung Israels entfernt?
Zur Erinnerung:
Am 2. 11. 2005 sagte Ahmadinedschad:
"Unser lieber Imam [Khomeini] hat in seinem Kampf gegen die Welt der Arroganz das Regime, das Jerusalem besetzt, zu seinem Hauptangriffspunkt gemacht. Ich zweifle nicht daran, dass die neue Welle, die im geliebten Palästina begonnen hat, sich in der gesamten islamischen Welt ausbreiten wird. Es handelt sich um eine Bewegung, die als Welle der Moral sehr bald den Schandfleck [Israel] aus der Mitte der islamischen Welt beseitigen wird – und das ist machbar."
Die Urananreicherung und die damit verbundenen Atomwaffen, würden ihr übriges tun um Israel zu vernichten. Wie lang will die Welt sich das noch tatenlos ansehen?
Samstag, 17. März 2007
Der Neue Antisemitismus
Erinnern wir uns an Auschwitz und die Einmaligkeit Deutschen Antisemitismuses, sollte man meinen, dass mit der Befreiung Auschwitz's auch die Menschheit vom Antisemitismus hätte befreit werden müssen. Leider entspricht diese Annahme nicht der Wahrheit, wie (hoffentlich) eigene Erfahrungen oder wenigstens meine anderen Artikel zu dem Thema gezeigt haben sollten.
Was ist also der 'Neue Antisemitismus'?
Der Neue Antisemitismus ist ein globales Phänomen, was wir nicht nur Europa, Amerika und Asien - nein, sogar auch in Israel, in Form von selbsthassenden Jüdinnen und Juden, finden. Was noch schlimmer erscheint ist, dass nicht zuletzt Dank der Globalisierung, Antisemitismus verbindet.
Bedrückend ist zudem, dass er sich durch alle sozialen Schichten, vom Prekariat bis zu Wissenselite, zieht. Fand der klassiche Antisemitismus seinen Ausgang im Christentum, ist heute vorallem der Islam Träger des Neuen Antisemitismus.
Die Stereotypen des klassichen Antisemitismuses - Juden wollen unter sich bleiben, sind verschwörerisch, geldgierig, manipulativ und räuberisch - ist zwar immernoch Teil des Neuen Antismitismus, doch kommen neue Stereotypen dazu. Sind Juden, wie bei den Christen, keine Vergifter oder Blutschänder, wie bei den Nazis, mehr, wird ihnen heute die Verunreinigung der Umwelt oder die Schädigung der DNA vorgeworfen.
In der muslimisch-arabischen Welt, wird der Judenhass heute vorallem als Waffe gegen den Westen gebraucht. Das äußert sich vorallem in Anschlägen gegen Israel, dem einzigem westlichem Staat mit Demokratie, Menschenrechten und Glaubensfreiheit, im Nahen Osten. Aus den Anschlägen gegen Israel resultiert auch das wichtigste Merkmal des neuen Antisemitismus: Antisemitismus äußert sich vorallem in Anschlägen und Anfeindungen gegenüber Israel, nicht mehr gegenüber der Jüdinnen und Juden.
Israel ist also nicht nur Anschlagsziel, weil Israel der jüdische Staat ist, sondern auch, weil Israel ein westlicher Staat ist.
Donnerstag, 8. März 2007
Antisemitsmus: Bestseller Weltweit
Was haben Adolf Hitlers "Mein Kampf", die "Protokolle
der Weisen von Zion", "Die Rolle der Juden bei der Zerstörung des
World Trade Centers am 11. September", "Die jüdische Weltverschwörung",
"Dreitausend Jahre jüdischer Frevel", "Das Ende Israels" und andere Bücher gemein? Sie alle versuchen ihren LeserInnen eine "Verschwörung" und "Weltbeherrschung" der Juden deutlich zu machen. Dass die alten "Klassiker" dieser antisemitischen Literatur zwar längst als Unwahrheit von halbwegs gebildeten Menschen entlarvt wurden, hindert scheinbar niemanden neue, antisemitische, Bücher zu schreiben, welche nicht objektiver sondern genauso antisemitisch sind wie die "Klassiker" der antisemitischen Literatur.
Warum verkauft sich "Mein Kampf", in türkischer Übersetzung, in der Türkei so gut (Buchladen können die Anfrage kaum stillen)? Schlimmer noch "Mein Kampf" erscheint auch im Libanon, Saudi Arabien, ja sogar in Londoner Buchläden findet man das Deutsche Buch. Von Nordafrika bis in den Nahen Osten ist auch "Protokolle der Weisen von Zion", obwohl längst als Unwahrheit enttarnt, ein sehr gefragtes Buch. Die Verschwörungstheorien über "die Welt beherrschende Juden" werden immer populärer. Nicht nur, dass sich die Hamas gerne auf die "Protokolle der Weisen von Zion" bezieht - auch waren sie Grundlage für eine Fernsehserie, die in Ägypten, Syrien und anderen arabischen Staaten gesendet wurde.
Auch darf die altbekannte "Blutlegende" nicht fehlen. Im Original sieht sie so aus, dass Juden christliche Kinder schlachten um das Blut von Christenkindern in Matzen [ungesäuerte Brot der jüdischen Küche] zu verbacken. Abgesehen davon, das Jüdinnen und Juden kein Blut essen dürfen (Stichwort: Koscher), lässt sich diese "Legende" auch nicht durch objektive Quellen belegen.
In der "neuen Blutlegende" werden christliche Kinder durch muslimische ausgetauscht. Oder, wie z.B. in einer iranischen Fernsehserie gezeigt, werden jüdische Ärzte gezeigt die palästinensischen Kindern die Augen entfernen um sie blinden Israelis einzupflanzen.
Ähnliches kann man ebenfalls im kürzlich erschienenen türkischen Film "Tal der Wölfe – Irak", sehen. Dort wird ein jüdischamerikanischer Chirurg gezeigt der Gefängnisinsassen Organe entnimmt um sie Kranken in New York, London und Israel einzupflanzen.
Auch weit verbreitet in der arabischen Welt ist das Klischee des jüdischen Brunnenvergifters. Laut diesem vergiften Juden Brunnen der PalästinenserInnen um diese dadurch zu töten. Die Legende, Yassir Arafat wäre von den Israelis vergiftet wurden, passt ebenso in dieses Klischee.
Israelischen Doktoren wird zudem vorgeworfen den AIDS-Virus in der muslimische Welt zu verbreiten. Sie sollen ebenso die Vogelgrippe verbreiten, um "Gene, die nur Araber tragen", zu schädigen. Weiterhin wird ihnen vorgeworfen junge Ägypter mit Hilfe von vergifteten Kaugummis zu sterelisieren.
Sogar an dem 11. September, Erdbeben und dem Tsunami, der Teile Asiens zerstörte, sollen Juden schuld sein. Ein iranisches Fernsehprogramm berichtete im Juni 2004, dass Juden nicht nur Richard Nixon in die Falle von Watergate tappen ließen, sondern auch dass sie in die Ermordung von John F. Kennedy verwickelt gewesen sein sollten.
Vor kurzem beschuldigte der Dekan der Juristischen Fakultät einer jordanischen Universität den israelischen Geheimdienst (Mossad) der Ermordung des libanesischen Führers Rafik Hariri und des prominenten libanesischen Journalisten Jebran Tueni. Im Februar 2006 wurden die dänischen Karikaturen als "zionistische Verschwörung" bezeichnet, obwohl Israel rein garnichts mit den Karrikaturen zu tun hatte.
Aber nicht nur in der arabischen Welt ist eine Zunahme von antisemitischen Gedanken zu verzeichnen. Auch in europäischen Ländern wurde Beispielsweise Hitlers "Mein Kampf" in beunruhigendem Maße verkauft. Übersetzungen gab es ins polnische tschechische und in andere Sprachen.
Die alten antisemitischen Geister stehen wieder auf...
Mittwoch, 7. März 2007
ZDJ wirft Bischof Judenhass vor
Nachdem vor wenigen Tagen ein deutscher Bischof Vergleiche zwischen Nazideutschland und Israel zog (ich berichtete) meldete sich nun der Zentralrat der Juden (ZDJ) zu Wort.
Ausgehend von der Gleichsetzung von palästinensichen Städten mit dem Warschauer Ghetto kommentierte der Vizepräsident des ZDJ, Dieter Graumann: "Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr". Graumann stellte weiterhin klar: "Wer aber deren Lage mit mit dem Leiden der Juden in Ghettos der Nazis gleichsetzt, der hat aus der Geschichte nichts gelernt. Diese Äußerung hat antisemitischen Charackter."
Schimon Stein, Israels Botschafter in Deutschland, warf den Bischöfen Demagogie, Dämonisierung Israels und moralisches Versagen vor. Er erinnert weiterhin an die mehr als 1000 Juden, die seid dem Jahr 2000 an palästinensichem Terror gestorben sind. Bezogen auf die PalästinenserInnen sagt er "Das Erhalten des Lebens hat Vorrang vor der Qualität des Lebens, das sollten selbst Bischöfe nicht vergessen".
Aber auch andere Bischöfe, z.B. ein Kollege von Gregor Maria Hanke, Walter Mixa, machten aus ihrem antisemitischem Gedankengut keinen Hehl. So sprach Walter Mixa ganz unbefangem von "israelischem Rassismus". Gregor Maria Hanke distanzierte sich inzwischen selbst von seinen eigenen Aussagen und verwies auf die "Erschütterung über die Situation der Palästinenser".
Der ZDJ erwartet nun eine Klarstellung von Kardinal Karl Lehmann, dem Vorsitzendem der Bischofskonferenz.
Nachtrag, 20Uhr
Wie die Tagesschau soeben berichtete bedauert Karl Lehmann die Aussagen der Bischöfe. Weiterhin erklärte er, dass "niemand die Gefühle der Israelis habe verletzen wollen".
Montag, 5. März 2007
Deutsche Christen in Jerusalem
Heute tauchte ein interessanter Artikel im "Kölner Stadtanzeiger" auf. In diesem geht es um die Mauer zwischen Israel und den palästinensichen Autonomiebehörden. Im Artikel findet sich folgende Stelle:
„Es kann doch wohl nicht sein, dass die Israelis ihr Existenzrecht so brutal durchsetzen, dass andere kaum mehr leben können.“ Gregor Maria Hanke, der Bischof von Eichstätt, steht im Garten des christlichen Kinderkrankenhauses von Bethlehem.
Während in Deutschland vor wenigen Tagen ein antisemitischer Anschlag auf einen jüdischen Kindergarten verübt wurde, steht ein deutscher geistlicher im Garten eines christlichen Kinderkrankenhauses in Israel und kritisiert die Ausübung des israelischen Existenzrechtes. Man lasse sich das mal auf der Zunge zergen...
Während israelische Militärsätze nur ein Ziel haben - und zwar die legitime Verteidigung ihres Staates - sind es die PalästinenserInnen die mit Vorliebe Israelische BürgerInnen angreifen (z.B. Suizid-Bomber). Es sind die Israelis die, das Existenzrecht ihrer arabischen Nachbarn anerkennen - aber es sind die Araber die den Juden ihr Existenzrecht absprechen!
Was hat das mit einem Deutschen Geistlichen zu tun ist die Frage: Das hat psychologische Gründe. Sucht der Deutsche von heute doch etwas zum kritisieren an dem Volk, das die Deutschen einst ausrotten wollten. Der Deutsche sucht eine Legitimation für die Verbrechen Nazideutschlands oder wenigstens eine Schmälerung der deutschen Schuld. Nicht selten ziehen Antisemiten, Antizionisten und Antijudaisten eine parallele zwischen Nazideutschland und Israel. Das verkennt nicht nur das einmalige Verbrechen, die Shoha, am jüdischen Volk sondern lässt die Opfer von damals zu den Tätern von heute werden.
In besagtem Artikel geht es mit zweifelhafter Argumentation gleich strikt antisemitisch weiter:
Bischof Hanke ist von diesen Brüchen so aufgewühlt, dass er in Bethlehem einen heiklen Vergleich riskiert: In Jad Vashem habe er Bilder des Warschauer Ghettos gesehen. „Jetzt bin ich in einem aktuellen Ghetto.“ [...] „Die Mauer ist ja auch ein Zeichen der Angst aufseiten der Israelis.“ Von alledem wolle er nicht schweigen, wenn er zurück in Deutschland ist.
Herr Hanke zieht auch hier wieder einen Vergleich zwischen Nazideutschland und Israel. Wenn er sich in Israel, wie in einem Warschauer Ghetto fühlt, relativiert das ebenfalls die Shoha und verkennt schon das zweite mal innerhalb von wenigen Sätzen die Einzigartigkeit Nationalsozialistischer Verbrechen. Das die Israelis Angst haben ist verständlich, solange antijüdische Propaganda im arabischen Raum die Menschen zu willigen und höchstgefährlichen Glaubenskrieger im Kampf gegen den Juden machen.
Er möchte von diesen Ereignissen nicht schweigen - auch das ist typisch deutsche Argumentation. Werden hier die Juden, wieder dämonisiert und mit Nazis auf eine Stufe gestellt. Jeder weitere Kommentar erübrigt sich.
Im weiterlaufendem Artikel scheinen die christlichen Geistlichen die Notwendigkeit und der Sinn der Mauer sowie der Militärpräsenz Israels an den Grenzen nicht zu verstehen.
Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige verglich die Mauer zwischen Israel und den PalästinenserInnen sogar mit der Berliner Mauer.
"Das haben wir in der DDR oft genug erlebt: Die Westdeutschen kamen, protestierten flammend gegen die Mauer, fuhren wieder weg - und wir mussten es ausbaden".
Dieser Vergleich ist Unsinn, da die Mauer in Jerusalem zwei Völker trennt die sich nicht einander zugehörig fühlen; die Mauer in Berlin hingegen Deutsche in der DDR und Deutsche in der BRD, die sich als ein Volk verstanden, trennte. Sicher verläuft die Mauer z.T. ungerecht und dient sicher auch der Annexion kleinerer palästinensicher Gebiete, aber seid dem Bau der Mauer sind ~80% aller Selbstmordattentate zurückgegangen. Wenn das kein Argument für das Beführworten der Mauer ist, was denn dann?!
Die Militärpräsenz ist ebenfalls legitim. Zum einen beschützt nicht nur Israel seine Grenzen militärisch, zum anderem ist es auch nur durch militärische Kontrolle und durch Checkpoints möglich Terroristen von Israel fern zu halten. Die Alternative sind tote Unschuldige Menschen in Israel: Eine Alternative?!


