Freitag, 31. August 2007

45 Minuten dem demokratischem Islam!

Mohamed Sifaoui - Journalist, Muslim und Demokrat (Arte, 28.08.2007)

Eine Reportage über einen Ex-Journalisten, der gegen den Islamismus kämpft. Er wanderte aus seinem Heimatland Algerien aus und wohnt seit dieser Zeit in Frankreich und kämpft von dort. Morddrohungen gehen bei ihm ein, Bodyguards sind seine ständigen Begleiter!



Ich teile zwar nicht alle Aussagen, aber um bloß nicht als einsetig zu gelten...

Mittwoch, 29. August 2007

Der "nukleare Holocaust" und die Verwirrungen seiner Kritiker

Gestern war es wieder so weit. US-Präsident Bush hielt eine Rede, die auf die Gefahr des Irans aufmerksam machen sollte. Neben der Erwähnung, dass der Iran Terroristen im Irak, die Hisbollah und die Hamas unterstützt, machte er auch auf das Atomprogramm des Irans aufmerksam. Dabei beinhaltet die Formulierung des "atomaren Holocausts", bereits eine Relativierung der möglichen Judenvernichtung durch Mahmud Ahmadinedschad und den iranischen Mullahs.

Betrachten wir die Vergangenheit, so bleibt festzustellen, dass Antisemiten in ihrem Vernichtungswillen ernst zu nehmende Persönlichkeiten sind. Wurde Hitler erst als Dummschwätzer abgetan, entwickelte sich der obdachlose Penner zur treibenden Kraft, der den Tod von Millionen bedeuten sollte.
Kaum Beachtung dagegen fand Hadji Amin al-Husseini, Großmufti von Jerusalem, glühender Antisemit und Freund der Naziführung. Er war es, der den Judenhaß maßgeblich aus Deutschland in die arabische Welt importierte und bis heute das Denken viel zu vieler muslimischer Menschen prägt. Dafür wird diese wichtige Entwicklung aber viel zu selten erwähnt. In seinem Judenhaß war er von Hitler kaum zu überbieten. Al-Husseini war es auch, der tausenden Juden die Flucht in das unterbesiedelte Palästina verbot, so ihren Tod herbeizuführen wusste und oft genug seine Solidarität mit den deutschen Antisemiten, sowie seiner Hoffnung auf eine "engültige Lösung der Judenfrage" betonte. Was das bedeutet ist klar: totale Vernichtung.

Villeicht erklärt dieses Unwissen über al-Husseini auch warum der islamische Antisemitismus nicht als Export des deutschen Vernichtungswillen von der breiten Öffentlichkeit aufgenommen wird. Diese Theorie ist aber nicht sehr überzeugend. Wenn Mahmud Ahmadinedschad offen den Holocaust leugnet, Gruppen mit dem Ziel der Vernichtung Israel unterstützt, Israel Existenzrecht negiert und dabei an Atombomben bastelt, sollte auch der letzte Mensch im Westen mitbekommen haben, was im Iran vor sich geht. "Die Jüdische" berichtete heute sogar:

Er [Mahmoud Ahmadinejad] erklärte, dass der Iran de facto bereits eine Atommacht sei: 'Ich will Ihnen offiziell mitteilen, dass aus unserer Perspektive die Akte des atomaren Iran bereits geschlossen ist. Der Iran ist heute ein atomarer Iran, d.h. wir haben den "Brennstoffkreislauf" geschlossen. Der "nukleare Brennstoffkreislauf" ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Herstellung von Atomwaffen. [1]

Eine andere Theorie lässt sich wesentlich besser begründen. Nämlich die, dass außer den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel selbst niemandem ernsthaft etwas daran liegt die Existenz des jüdischen Staates zu erhalten. Oder wer stellt sich sonst nocht aktiv hinter Israel?

Wenn von einem atomaren Militärschlag - und nichts anderes wäre dieser "atomare Holocaust" - die Rede ist, impliziert dies einen Vergleich mit dem atomarem Angriff auf Japan. Am 6. bzw. 9. August 1945 wurde das erste und einzige mal Atombomben abgeworfen, die Menschen im großen Stile töten sollten. So zweifellos falsch diese Entscheidung von den USA auch waren, bleibt doch zu betonen, dass Japan - verbündeter Nazideutschlands - sich auf Grund dieses Bündnisses schuldig machte und bis dato nicht kapituliert hatte. Erst nach diesen beiden atomaren Disastern konnte dem kriegerischen Treiben des zweiten Weltkreiges Einhalt geboten werden.


Mag es auch stimmen, dass die mögliche erneute Judenvernichtung eine atomare sein wird, so steht sie jedoch nicht in der Tradition von "Little Boy" und "Fat Man", den beiden Atombomben der US-Amerikaner. Vielmehr wäre sie eine Anknüpfung an den Vernichtungsgedanken eines Adolf Hitlers, Heinrich Himmlers oder den Adolf Eichmanns. Bush müsste hier auf seine Formulierung achten. Andernfalls wird er sicher nicht wieder zum "man of peace" von der Bahamas gekührt. [2]


[1] http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=16&Param_RB=&Param_Red=8415
[2] s. http://www.redaktion-bahamas.org/aktuell/Bagdad.htm

uzz uzz Israel uzz uzz

Techno + Israel =


=]

Sonntag, 26. August 2007

Iran in Antirassistischem Komitee / Iran on anti-racism committee

Da in deutschsprachigen Medien kaum (nur sperrlich im Newsletter der israelischen Botschaft und bei der fragwürdigen Seite "politicallyincorrect.de") darüber berichtet wurde, hier eine Übersetzung eines Artikels von ynetnews.com.

Achtung: Übersetzungsfehler meinerseits sind nicht auszuschließen!!


Iran in Antirassistischem Komitee

Islamische Republik wurde von der UNO für "führende Positionen" bei der Planung einer Anti-Rassismus Konferenz ausgewählt
von Yaakov Lappin Erschienen: 23.08.2007, 21:45 / Israel News

Despite its numerous calls for Israel's destruction, and repeated denials of the Holocaust, Iran has been selected by the United Nations for a leading position in a committee that will plan the 2009 UN World Conference against Racism.

Trotz der häufigen Aufrufen zur Vernichtung Israels, und wiederholter Leugnung des Holocausts, wurde der Iran von den Vereinten Nationen ausgewählt eine führende Position in einem Ausschuss gegen Rassismus bei der UN Welt Konferenz 2009 zu übernehmen.

The planning committee, which will meet for the first time in Geneva on August 27, will be made up of an inner circle of 20 UN member-states, to be headed by Libya.

Der geplante Ausschuss, welcher sich das erste mal in Genf am 27. August treffen wird, besteht aus einem innerem Kreis von 20 UNO Mitgliedstaaten, welche von Libyen angeführt werden.

The decision to include Iran in the committee has been slammed by UN watchdogs. "As a UN spokesperson against racism, Iran will invert totally the message and mission of the United Nations," Anne Bayefsky, senior editor of the New York-based Eye on the UN, said in a press release.

Die Entscheidung den Iran in das Kommitee aufzunehmen, wurde von Leuten die ein Auge auf die UNO halten, kritisiert. "„Als Sprecher der UNO gegen Rassismus wird der Iran die Botschaft und die Mission der Vereinten Nationen ins Gegenteil umkehren.“, sagt Anne Bayefsky, die Chef-Redakteurin des New Yorker "Eye of the UN", in einer Presseerklärung.

"Iran is now poised to wrap itself in a UN flag as a lead agent of the next global conference against racism, Durban II," she added, referring to the 2001 UN conference on racism held in Durban, South Africa, which saw unprecedented levels of anti-Zionist rhetoric and calls for Israel's destruction.

"Der Iran ist jetzt in der Lage als führender Vertreter und unter UNO Flagge bei der nächten weltweiten Konferenz gegen Rassismus, Durban II, zu handeln", fügt sie verweisend auf die UN Konferenz gegen Rassismus die in Durban, Süd Afrika, stattfand und wo es zu unerwartet vielen Äußerungen von anti-zionistischer Rhetorik und Israel's Zerstörung kahm.

Speaking to Ynetnews, Bayefsky said that "the leading exponents of anti-Semitism, whether directed at Jews individually or the Jewish people and its state generally, continue to be provided a global platform at the UN. This is but one example of a broader phenomenon."

Im Gespräch mit Ynetnews, sagte Bayefsky dass "die führenden Vertreter von Antisemitismus – sei es gegen einzelne Juden oder das jüdische Volk und seinen Staat allgemein – weiterhin eine globale Plattform in der UNO erhalten. Dies sei aber nur ein Beispiel eines ausgedehnten Phänomenes."

"Eye on the UN has found that in 2006 the UN system as a whole directed the most condemnations for human rights abuses against specific states - first towards Israel and fourth towards the United States. Iran was lower down on the list of UN human rights concerns," Bayefsky said, adding: "And yet the US taxpayer continues to pay a quarter of the bill for activities which demonize Americans and Israelis on a global scale."

"Eye on the UN hat herausgefunden, dass die UNO 2006 insgesammt die meisten Verurteilungen wegen Verstößen gegen die Menschenrechte - an erster Stelle gegen Israel und an vierter Stelle gegen die Vereinigten Staaten aussprach. Der Iran war weiter unten in der Liste bei Verstößen gegen die Menschenrechte," sagt Baxefsky. Sie fügt hinzu: "Und jetzt bezahlen die US-Steuerzahler ein viertel der Rechnung für Aktivitäten, welche Amerikaner und Israelis auf globaler Ebene dämonisieren."

A spokesperson for the UN's Office of the High Commissioner for Human Rights confirmed to Ynetnews that "Iran is one of 20 States who are members of the bureau of the Preparatory Committee," but added that "Iran does not occupy a leading role.”

Ein hoher Sprecher der UNO Behörde für Menschenrechte bestätigte Ynetnews, dass der "Iran einer von 20 Staaten ist, welche Mitglieder des geplanten Komitees sind." Er fügte jedoch hinzu, dass dem "Iran keine führende Rolle zukähme."

When asked how a state which openly denies the Holocaust could find itself in such a role, the spokesperson said: "The Preparatory Committee is an inter-governmental body, meaning States were chosen freely to sit on the Prep-Com. It is the Member-States who decide."

Auf die Frage, warum ein Staat welcher den Holocaust leugnet eine derartige Rolle bekommen könnte, sagte der Sprecher "Das geplante Komitee sei ein internationales Gremium, was bedeutet das Staaten frei gewählt werden teilzunehmen. Die Mitgliedstaaten entscheiden darüber."


"Fremdgesteuerte UNO"

Bayefsky explained that the structure of the UN's Human Rights Council has effectively been taken over by the countries of the Organization of the Islamic Conference (OIC), allowing Iran and Libya access to key roles.

Bayefsky erklärt, dass die Struktur der UNO Menchenrechtsrat wirksam von der "Organization of the Iskamic Conference" (OIC) übernommen wurde, was dem Iran und Libyen Schlüsselrollen zukommen lässt.

"The states were selected by the UN Human Rights Council and the Council is controlled by the Organization of the Islamic Conference. The majority of seats on the Council are held by the African and Asian regional groups and the OIC has a majority of seats on each of these groups. Western states do not have the votes to block this outrage and it is another example of the hijacking that has occurred of the UN's lead human rights agency," she said.

"Die Staaten wurden ausgewählt vom UNO Menschrechtseat un dieser Rat wird von der 'Organization of the Islamic Conference' kontrolliert. Die Merheit der Sitze des Rates werden von den afrikanischen und asiatischen reginalen Gruppen besetzt, in welchen die OIC eine Merheit in jeder dieser Gruppen hat. Westliche Staaten haben nicht die Stimmen diese Gräultaten zu verhindern und dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die führenden UNO Menschenrechtsbeauftragten fremdgesteuert werden," sagt sie.

Reacting to the statements of the Office of the High Commissioner for Human Rights, Hillel Neuer, Executive Director of the Geneva-Based UN Watch organization, said that the UN had failed to explain how Iran had ended up on the planning council.

Als Reaktion auf die Äußerungen aus dem Büro des hohen Beauftragten für Menschenrechte, Hillel Neuer, ausführender Direktor der Genfer UN Watch Organisation, sagte die UNO hätte verfehlt zu erklären, wie der Iran den geplanten Rat beednete hatte.

"I think they are basically dodging the question," Neuer said. "To ask why Iran should be a member, and then to be answered that Iran is a member, is not an answer," he added.

"Ich denke im grunde genommen weichen sie der Frage aus," sagt Neuer. "Zu fragen warum der Iran ein Mitglied sein sollte, und dann zu antworten das der Iran ein Mitglied ist, ist keine Antowrt," fügt er hinzu.

"This conference is turning into a wolf in sheep's clothing. The United Nations’ government and diplomats do not think the way regular people think. They treat every country equally and do not use common sense principles. That attitude is contrary to the UN charter, which says members who act contrary to the charter's principles of supporting peace should be expelled," Neuer explained.

"Diese Konferenz wandelt sich in einen Wolf im Schafspelz. Die Regierungen der Vereinten Nationen und Diplomaten denken nicht so, wie normale Menschen denken. Sie behandeln jeden Staat gleich und verfolgen keine allgemeinen und sinnvollen Leitsätze. Diese Haltung läuft der Charter der UNO zuwider, welche sagt das Mitgliedstaaten die gegen die Prinzipien der UNO Charter handeln, ausgeschlossen werden sollten," erklärt Neuer.

"According many diplomats, this will be a fiasco in the making. And it should be noted there are African states that care about legitimate issues concerning racism and want those to be addressed. It's a shame that the Islamic states are intending on subverting this conference as they have done with the Human Rights Council and numerous other UN bodies," Neuer added.

"Laut vielen Diplomaten, wird dies ein Trauerspiel in der Entscheidung. Und es sollte bekannt werden, dass es viele afrikanische Staaten gibt, welche sich um legitime Belange bezüglich Rassismus, kümmern und um die sich gekümmert werden muss. Es ist beschäment das die Islamistischen Staaten beabsichtigen diese Konferenz, so wie sie es mit dem Menschenrechtsrat und vielen anderen UNO Abteilungen getan haben, zu untergraben," fügt Neuer hinzu.

"The High commissioner (Louise Arbour) has to speak truth to power. The high commissioner should express her concern that once again a leading human rights entity at the UN is being headed by Libya with Iran in a leadership position, whatever the UN may say. It undermines any last vestige of moral credibility," he said.

"Die hohe Beauftragte der Kommission (Louisr Arbour) muss die Macht beim Namen nennen. Die hohen Beauftragten sollten ausdrücklich ihre Besorgniss zum Ausdruck bringen, dass einmal mehr ein führendes Menschenrechtsgebilde bei der UNO von Libyen und unter Leitung des Iran geführt werden, was auch immer die UNO dazu sagt. Dies untergräbt den letzten Überrest moralischer Glaubwürdigkeit," sagt er.


"Israels begrenzten Optionen"

Asked what his advice would be for Israel on how to deal with the conference, Neuer said: "There is a limited amount of options for Israel. The analogy is to the UN General Assembly, where the numbers speak for themselves, and there is not much Israel can do to prevent certain resolutions."

Auf die Frage, was sein Rat für Israels Umgang mit der Konferenz wäre, sagte Neuer: "Es gibt eine begrenzte Menge von Möglichkeiten für Israel. Die Übereinstimmung der UNO Generalversammlung, wo die einzelnen Staaten für sich selbst sprechen, lässt nicht viele Möglichkeiten für israel solche Resolutionen zu verhindern."

"The key thing is to work on Western states like Canada and the Europeans. Israel has to be vigilant, has to closely monitor diplomatic developments, and needs to engage with its Western friends and to make sure that the Europeans stand firm and refuse to appease the extremists," Neuer added.

"Die Chance besteht darin, mit westlichen Staaten wie Kanada und den Europäern zusammen zu arbeiten. Israel muss wachsam sein, diplomatische Entwicklungen genau verfolgen, muss sich mit seinen wesltichen Freunden engagieren und muss sicher stellen, dass die Europäer zu Israel stehen und ablehnend gegenüber Appeasement vor den Extremisten," fügt Neuer hinzu.

According to Bayefsky, "Israel needs to point continually to the dangerous role played by the UN in undermining the welfare of the Jewish state and its people. The veil of legitimacy of the organization as a leader in human rights protection must be lifted."

Gemäß Bayefsk, "muss Israel kontinuierlich die gefährliche Rolle durch die Unterwanderung der UNO und der damit verbundenen gefahr gegenüber dem Wohlergehen des jüdischen Staates und seiner Bevölkerung, aufzeigen. Der Schleier der Legitimität der Organisation als Führer in Menschenrechtsschutz muss aufgehoben werden."


Link zum Artikel: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3441314,00.html

Karikatur der Woche (26. August)

Mal sehen ob diese neue Kategorie "Karrikatur d. Woche" die nächsten Wochen überleben wird. Hier wird dann, wenn alles nach Plan verläuft, jede Woche eine (geklaute) Karrikatur inklusive (geklauter) Interpretation vorgestellt.



Terror - vielleicht ist ja der eine oder andere empört, weil die Bomben in dem Bild aus dem Koran fallen. Aber die Islamisten können sich mit ihrem Terror leider auf den Koran berufen und es gibt sehr viele Suren daraus, die zum Mord auf Ungläubige aufrufen. Einige davon sind unten angefügt.

Mohammed war ein Religionsgründer, aber er befehligte auch eine Armee und so sind viele kriegerische Aussagen im Koran gesammelt. Nun kann man das beliebte Gegenargument anwenden, in der Bibel stehe auch Auge um Auge - Zahn um Zahn. Der Unterschied ist einfach: Das Christentum hat einige Reformer gehabt und die Aussagen aus dem alten Testament werden heute in ihrem Kontext gesehen und deshalb relativiert. Der Koran aber gilt direkt als Gottes Wort, übertragen durch seinen Propheten und natürlich ist es bei Strafe verboten "Gottes Wort" zu ändern.

Hier noch ein paar von vielen Koransuren, die zur Rechtfertigung des Terrors dienen können und Aussagen enthalten, die mit den Menschenrechten nicht vereinbar sind. Eine Diskussion von Muslimen, sich von deren Inhalten zu distanzieren ist mehr als nötig.

Sure 2,191
Pa: Und tötet sie (d.h. die heidnischen Gegner), wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!

Sure 2,193
Pa: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!

Sure 2,216
Pa: Euch ist vorgeschrieben, (gegen die Ungläubigen) zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist.

Sure 9,5
Pa: Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.

Sure 5,38
Pa: Wenn ein Mann oder eine Frau einen Diebstahl begangen hat, dann haut ihnen die Hand ab.

Sure 24,2
Pa: Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann verabreicht jedem von ihnen 100 Hiebe!

Sure 4,34
Pa: Die Männer stehen über den Frauen ... Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.

Sure 2,228
Pa: Und die Männer stehen (bei alledem) eine Stufe über ihnen [den Frauen].

Sure 2,223
Pa: Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu (diesem) eurem Saatfeld, wann immer ihr wollt.

Sure 33,36
Pa: Und weder ein gläubiger Mann noch eine gläubige Frau dürfen, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit (die sie betrifft) entschieden haben, in (dieser) ihrer Angelegenheit (frei) wählen.

Sure 24,29
Pa: Es ist (aber) keine Sünde für euch, Häuser zu betreten, die nicht (eigentlich) bewohnt sind, und in denen etwas ist, das ihr benötigt.

Mittwoch, 22. August 2007

Deutschland vs. England: kick the krauts away

Was gibt es langweiligeres als Schäfchen zählen? Richtig. Fußball. Wenn wiedermal die deutschen Spezis kicken, die kaum ein Satz geradeaus sprechen können und wohl auch sonst zu oft den Ball geköpft haben als ihr Hirn verkraftet, dann stellt dieses die Massen beruhigende Spektakel die Perfektion an Stummpfsinn dar, dem es gilt entgegen zu treten.

England muss gewinnen
Schon alleine um den deutschnationalen Wahn, der zur Fußball-WM 2006 herrschte, um der hässlichen schwarz-rot-gold-Fahnenschwenkerei, keinen (weiteren) Anlass zu geben ist die Parteinahme für England unverhandelbar.
Das letzte Spiel zwischen Krautland und England war 2001 in München. Damals gewann die West-Alliierte Nation 5:1 gegen Deutschland. Hier gilt es anzuknüpfen um den krauts wieder einmal zu zeigen, dass sie nicht nur zwei Weltkriege verloren. Gerade, weil England die letzten Heimspiele gegen das postnazitische Deutschland verlor, muss mit dieser barbarischen Tradition gebrochen werden.

Ten German Bombers
Berühmt geworden ist auch der Schlachtgesang der britischen Hooligans (und Fußballfans?). "Ten German Bombers" heißt das gute Stück, welches anlässlich der Fußball-WM 2006 von Torsun feat. Koks & Pillen neu aufgenommen und verbreitet wurde. Wer also keine GB-Flagge hat, die zur Provokation des deutschen Mobs gehisst werden könnte, ist wenigstens verpflichtet um 21 Uhr den wohlklingenden Song bei voller Lautstärke und offenen Fenstern mit der Nachbarschaft zu teilen.

Kein Appeasement vor Deutschland
Wikipedia lässt wissen: "Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, die möglichst unpolitisch zu gestalten die Veranstalter wie auch der englische Fußballverband bemüht waren, entflammte im englischen Fußball eine Kontroverse über den Gesang. Sowohl die Football Association als auch Sven-Göran Eriksson, der Trainer der englischen Fußballnationalmannschaft, haben in diesem Sinne die englischen Fans gebeten, das Singen von Ten German Bombers und sinnverwandter Weisen zu unterlassen. Selbst die Aufnahme von Fernsehspots, in denen Stars der Mannschaft wie David Beckham, Michael Owen und Wayne Rooney dieses Ansinnen zum Ausdruck bringen sollten, wurde geplant." [1]
Auch hier gilt es sich nicht diesem Druck zu beugen, sondern Deutschland frontal die Faust ins Gesicht zu hauen. Oder besser noch, Deutschland zusätzlich einen Maulkorb zu verpassen. Denn Appeasement-Politik, wie sie 2oo6 im Gespräch war, ist, wie schon der antifaschistische, britische Politiker Winston Churchill sagte, "ein Krokodil zu füttern, in der Hoffnung, dass es einen zuletzt frisst."

Den Song gibt es bei Youtube, und zwar unter folgendem Link: http://youtube.com/watch?v=Sav8xG2JY_k.
In ca. 10 Minuten, um 21:OO Uhr, ist Anpfiff. England, ich drück' Dir die Daumen!


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Ten_German_Bombers

Brandenburg und Sachsen-Anhalt praktizieren Antifaschismus der keiner ist no. 2

Ich berichtete bereits über geplante Gesetzesänderungen und das allgemeine Abfeiern von Antifaschismus, der keiner ist. Da ich es verpennt habe, rechtzeitig darüber zu berichten, das nichts tolles dabei herausgekommen ist, verlinke ich mal auf einen Artikel dazu in der FAZ.

Um mich selbst zu zieren:
"Linke Angriffe auf Nazis sind - vom staatlichen Standpunkt aus gesehen - extremistischer Natur und richten sich gegen das Individuum, da Nazis als homogene Gruppe angegriffen werden. Angriffe auf Asylanten sind ebenfalls extremistisch und richten sich gegen das Individuum. Wo erstmal Angriffe auf Nazis und Angriffe auf Asylanten auf eine Ebene gestellt sind, mangelt es schlicht an jeder Moral und des Verstandes.

Einen Grund aus dem Vorhaben zu folgern, die Gesetzesänderung richte sich gegen Rassisten ist vollkommen unplausibel. Es geht in erster Linie gegen Extremisten, nur zweitrangig gegen Rassisten."

Pogrom gegen Inder: "es gibt keine Ausländerfeindlichkeit" no. 2

Normalerweise ist es nicht einfach zwischen Autoren in der bürgerlichen Presse zu differenzieren. Wer bereits mehrmals mit guten Artikeln in einer meiner lokalen Zeitungen geglänzt hat, ist Tobias Kaufmann.

Im Prinzip aber erkennt auch er, was Henryk M. Broder und ich versuchten hier zu betonen. Einen schwerwiegenden Fehler macht Kaufmann allerdings. Er erweckt den Eindruck, dass die rechtsextreme Gewalt (vorwiegend) ein Problem des Ostens ist. Dabei geht es doch eben nicht um die extremen, sondern um die "Normalos". Und da sieht es im Westen nicht besser als im Osten aus.

Genug geredet, hier gehts endlich zum Artikel.

Dienstag, 21. August 2007

Pogrom gegen Inder: "es gibt keine Ausländerfeindlichkeit"

Da, es groß durch die Medien ging, spare ich mir viele Worte. Ganz grob: auf einem Fest, gingen etwa 50 Neonazis gegen acht Inder vor, verletzten sie, die Polizei konnte das Pogrom letzlich stoppen. Bürgermeister Gotthard Deuse, der rechtsextreme Strukturen in Mügeln - dem Tatort - bestreitet, spricht - vermutlich ungewollt - einen wichtigen Punkt an.

"Deuse hat Angst um den Ruf seines Städtchens. Heftig schüttelt er den Kopf und versucht sich mit einer Erklärung des Gewaltexzesses: 'Ganz, ganz, ganz schwierig' sei das alles. 'Möglicherweise war es Ausländerfeindlichkeit, Rechtsextremismus war es nicht.' Der Bürgermeister will da einen feinen Unterschied machen. Die "Ausländer raus"-Rufe sind nach etlichen Zeugenaussagen nun einmal nicht von der Hand zu weisen." [1]

Auch Henryk M. Broder fasst diesen Gedanken auf der "Achse des Guten" auf, allerdings bewusst.
"Warum haben sich die tapferen Einwohner von Mügeln in Sachsen nicht schützend vor die indischen Mitbürger gestellt, als diese von einer Meute, die aus dem Nachbarort gekommen war, angegriffen und durch die Stadt gejagt wurden? Warum schauten sie, Bier bei Fuss, zu, wie ein kleines Pogrom vor ihren Augen stattfand?" [2]

Beide machen deutlich, dass es eine Gruppe von Menschen waren, die mit der breiten Zustimmung derer, die sich nicht aktiv am Pogrom beteiligten, gegen Inder hetzten. Broder geht sogar einen Schritt weiter, und zieht einen Vergleich mit der Reichspogromnacht von 1938.

Er schreibt:
"In fast allen Schilderungen der sog. 'Reichskristallnacht' kommt immer wieder dasselbe Muster vor: Man habe friedlich mit den Juden zusammen gelebt, bis eines Tages irgendwelche Leute, die man vorher nie gesehen habe, aus dem Nachbarort einfielen und die Synagoge abfackelten. - Selbst wenn das so gewesen wäre, so müßte man wenigstens fragen, warum die Ortsansässigen sich den Ortsfremden nicht in den Weg gestellt haben. Damals, 1938, fünf Jahren nachdem die Nazis vom Himmel gefallen waren." [2]

Genau so wenig, wie das antisemitische Pogrom von 1938 von einer kleinen Menschenmasse, vorzugsweise von ungebildeten SA-Schlägern, durchgeführt wurde, beteiligte sich auch diesmal alle Schichten der deutschen Gesellschaft an den rassistischen Ausschreitungen. Wo ist die Gesellschaft, die angeblich aus der Vergangeheit gelernt hat, wie es so oft beschworen wird? Im Denken der Deutschen gab es nie einen ernsthaften Brucht, der rassistische und antisemitische Gedanken erfolgreich vertrieben hätte.
Und wenn es wirklich nur "unverbesserliche" oder der "rechte Rand" war, wieso schritten dann keine "normalen" Deutschen ein um den Opfern zu helfen? Genügend Potential muss es auf einem großen Fest, wie diesem, gegeben haben.

Endlich wird das Pogrom aber auch in der internationalen Öffentlichkeit wahrgenommen. SpiegelOnline schreibt:
"Offizielle wendete sich die indische Botschafterin Meera Shankar ans Auswärtige Amt und damit an die deutsche Regierung. Sie habe 'darum gebeten, dass die deutschen Behörden Maßnahmen ergreifen, um dieses Thema anzugehen und künftige Vorfälle dieser Art zu verhindern', sagte ein Sprecher des indischen Außenministeriums." [3]

Fazit: Das Pogrom fand breite Zustimmung in der Mitte der Gesellschaft, auch wenn "nur" der extremen Rand handgreiflich wurde. Die deutsche Gesellschaft ist überwiegend rassistisch eingestellt, die zuständen Politiker verleugnen jede noch so eindeutige Tat oder spielen sie herunter.

Nie wieder Deutschland!

[1] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,501138,00.html
[2] http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/immer_auf_die_nachbarn/
[3] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,501206,00.html